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Ausflug 2016 nach Maron

Der Freundeskreis Hohen-Sülzen-Maron pflegt seit mehr als 10 Jahren eine partnerschaftliche Freundschaft mit den Bürgern in Maron, Lothringen, Frankreich, unter anderem durch einen jährlichen Austausch zwischen den Vereinen in Maron und Hohen-Sülzen.

Das Wappen von MaronDie Mitglieder des Freundeskreises verbrachten vom 08.-10. Juni 2016 ein sehr gemütliches aber auch lehrreiches Wochenende in Maron.
Nach dem traditionellen Empfang im Rathaus am Freitagabend wurde der weitere Abend mit den Gastfamilien verbracht. Es bildeten sich drei größere Gruppen, auch Familien ohne Gäste waren dabei. Es wurde gemeinsam erzählt, gespeist, gelacht und nach Worten in der anderen Sprache gesucht. Auch in diesem Jahr was es ein sehr herzlicher und gemütlicher Start in das Wochenende. Das gemeinsame Interesse am EM Eröffnungsspiel mit dem Sieg der französische Mannschaft unterstützte die gute Stimmung.

Schiffshebewerk von Saint-Louis-Arzviller 2016 Samstags ging es per Reisebus zum Schiffshebewerk von Saint-Louis-Arzviller. Dieses Hebewerk in Lothringen ist Teil des Rhein-Marne-Kanals und verbindet so die Schifffahrt des Rheins mit der Schifffahrt im Einzugsgebiet der Marne. Das Hebewerk ersetzt nicht weniger als 17 Schleusen und überwindet eine Höhe von etwa 45 Metern. Es liegt in einer wunderbaren grünen Landschaft, geprägt von Feldern und Wäldern. Die Größe des Hebewerks, insbesondere des Trogs in den die Schiffe hineinfahren um herunter oder hoch befördert zu werden, ist beeindruckend. Durch den Einsatz eines Gegengewichts und durch eine intelligente Wasserführung im Trog, kommt die eigentliche Hebefunktion fast ohne Energie aus und es sind nur Hilfsenergien erforderlich. Eine technisch beeindruckende Ingenieurleistung!

Historischen Dampflokomotive »le petit train Abreschviller« Anschließend wurde gemeinsam zu Mittag gegessen und nachmittags mit einer historischen Dampflokomotive, »le petit train Abreschviller«, eine Kurzfahrt durch die Wälder rundum Abreschviller zu einem historischen Sägewerk gemacht. Gegen Ende dieses Ausflugs wurden wir vom Regen eingeholt und uns allen wurde klar warum die Flora in dieser Gegend so grün und üppig ist.

Renate mit älterer Dame Abends trafen wir uns im »Salle Communale« zum »Bunten Abend«. Hunger und Durst wurden bestens gestillt und wir hatten bei einem Länderfotoquiz, vorbereitet von den Franzosen, und einem Schokoladewettessen viel Spaß. Diese Spiele sind inzwischen schon eine kleine Tradition und werden von beiden Seiten jeweils zur allgemeinen Freude vorbereitet.

Maron ist ein kleines beschauliches Städtchen, das etwa 20 km südwestlich von Nancy am Ufer der Mosel liegt, im französischen Departement Meurthe-et-Moselle. Maron hat zurzeit etwa 860 Einwohner, die liebevoll Meulsonnes genannt werden. Diese Einwohnerzahl ist durchaus vergleichbar mit den etwa 650 Einwohnern in Hohen-Sülzen. Maron wurde von alt her geprägt von Wein- und Obstbau. Bekannt sind beispielsweise die vielen Mirabellen und Kastanien aus der dortigen Gegend. Viele Einwohner von Maron arbeiten in der nahen Umgebung, insbesondere in der Großstadt Nancy. So wie die Frösche das Symbol der jungen Hohen-Sülzer sind, so sind es in Maron die Schnecken.
Eine Kirche in Maron wurde 1226 erstmals erwähnt und wenn wir dieses Datum als erste historische Beschreibung des Ortes betrachten, so ist Maron 790 Jahre alt, oder etwa 460 jahre jünger als Hohen-Sülzen!

Gruppenbild der Freunde aus Maron und Hohen-Sülzen in Maron 2016

Fotos: Johannes Reuvers


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