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Die Ortsgemeinde Hohen-Sülzen gehört zur Verbandsgemeinde Monsheim.

» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Landfrauen Spieleabend

12.12. | Landfrauen Spieleabend

18 Uhr im Rathaus

2. Spieleabend am 12. Dezember 2018 um 18 Uhr im Rathaus.

Wir wollen unseren 2. Spieleabend mit einer kleinen Brotzeit starten, um dann gemeinsam in die Spielewelt einzutauchen. Der Unkostenbeitrag beträgt 2,50 Euro. Bitte melden Sie sich bei Ute Schmitt, T 5592 an.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Kochevent mit Frau Hartenbach

07.02. | Kochevent mit Frau Hartenbach

19 Uhr

Wir möchten Sie herzlich zu einem Kochevent am 7. Februar 2019 um 19 Uhr einladen. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Thema: „Äpfel und Birnen“

Anmeldungen nimmt Ute Schmitt, Tel. 5592, entgegen.

Wir freuen uns auf Sie!
Der Vorstand


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  3. Glühfeuer der Landfrauen

12.01. | 3. Glühfeuer der Landfrauen

18 Uhr Weingut Ersing

3. Sülzer Glühfeuer unter dem Motto “Glühst du noch oder brennst du schon?”

Beginn 18 Uhr, rund um die Scheune des Weinguts Ersing - Nähe Bahnhof. Dieser Event findet bei jeder Witterung statt.
Für Ihre Baumspende erhalten Sie einen Becher Glühwein gratis.

Wir freuen uns über Ihren Besuch, mit oder ohne Baum.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Übernachtung >  Ferienwohnung Barbarossa

| Ferienwohnung Barbarossa

Wohnbereich mit Terasse

Schönes helles Appartment für 2 bis 4 Personen in ruhiger Ortsrandlage von Hohen-Sülzen, direkt am Barbarossaradweg.

Unsere Ausstattung
Neubau mit Fußbodenheizung, 2 Schlafzimmer (Doppelbetten), Wohnraum mit vollausgestatteter Küche, TV, W-LAN, Bad mit Dusche, Fön, Terrasse sowie Stellplatz vor dem Haus. Für Ihr Fahrrad oder Motorrad haben wir ebenfalls eine Unterstellmöglichkeit.

Wohnbereich mit Blick auf Terasse Schlafzimmer Badezimmer Galerie mit Schlafbereich

Bettwäsche und Handtücher stellen wir Ihnen zur Verfügung. Bei Bedarf kann eine Waschmaschine / ein Trockner genutzt werden.

Unsere Preise
1 - 2 Personen 60,- € / Nacht, jede weitere Person 10,- € / Nacht
Kinder bis 12 Jahre übernachten kostenfrei in unserem Appartment.

Auf Wunsch gefüllter Frühstückskühlschrank und Brötchenservice für 5,- € pro Person.

Detlev Müller & Beatrix Schiffer
Untere Bockenheimer Straße 7
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 903498
M 0177 2841806
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)

Hohen-Sülzen hat eine gut Verkehrsanbindung, der Bahnhof im Ort ist in 8 Minuten zu erreichen. Einkaufsmöglichkeiten bestehen im 2 km entfernten Monsheim (Gewerbegebiet).


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Silvesterparty der FWG

31.12. | Silvesterparty der FWG

ab 23 Uhr auf dem Rathausplatz


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Weihnachtsfeier Feuerwehr

21.12. | Weihnachtsfeier Feuerwehr

ab 18 Uhr im DGH

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zur Einstimmung auf die weihnachtlichen Feiertage laden wir Sie am Freitag, den 21.12.2017 ab 18 Uhr zum gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus Hohen-Sülzen ein.
Für das leibliche Wohl ist mit Gulaschsuppe und Würstchen sowie Glühwein und anderen, auch nichtalkoholischen, Getränken bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihre Feuerwehr


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  3. Adventstreffen

16.12. | 3. Adventstreffen

ab 17 Uhr auf dem Rathausplatz

Adventstreffen auf dem Rathausplatz

Das Bürgertreffen lädt wieder auf den Rathausplatz ein.

AlleHohen-Sülzer und auch Gäste sind herzlich willkommen! Der große Weihnachtsbaum am Rathaus ist festlich geschmückt. Auch freuen wir uns jeden Sonntag auf ein neu geschmücktes Rathausfenster.

Egal ob es regnet oder schneit, mild oder winterlich kalt ist: die Adventstreffen sind eine gute Gelegenheit, Nachbarn und Freunde zu treffen und bei Glühwein oder Punsch ein Schwätzchen zu halten und etwas Leckeres zu essen.

Es gibt Glühwein, Kinderpunsch und Brezeln sowie am 16. Dezember Brat- oder Currywurst mit Brötchen außerdem eine vegetarische Kartoffelsuppe

Bitte bringen Sie Ihren Becher mit! Die Erlöse werden für Projekte im Ort verwendet.
Eine Veranstaltung des Bürgertreffs Hohen-Sülzen.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Partnerort Maron >  Ausflug 2016 nach Maron

| Ausflug 2016 nach Maron

Der Freundeskreis Hohen-Sülzen-Maron pflegt seit mehr als 10 Jahren eine partnerschaftliche Freundschaft mit den Bürgern in Maron, Lothringen, Frankreich, unter anderem durch einen jährlichen Austausch zwischen den Vereinen in Maron und Hohen-Sülzen.

Das Wappen von MaronDie Mitglieder des Freundeskreises verbrachten vom 08.-10. Juni 2016 ein sehr gemütliches aber auch lehrreiches Wochenende in Maron.
Nach dem traditionellen Empfang im Rathaus am Freitagabend wurde der weitere Abend mit den Gastfamilien verbracht. Es bildeten sich drei größere Gruppen, auch Familien ohne Gäste waren dabei. Es wurde gemeinsam erzählt, gespeist, gelacht und nach Worten in der anderen Sprache gesucht. Auch in diesem Jahr was es ein sehr herzlicher und gemütlicher Start in das Wochenende. Das gemeinsame Interesse am EM Eröffnungsspiel mit dem Sieg der französische Mannschaft unterstützte die gute Stimmung.

Schiffshebewerk von Saint-Louis-Arzviller 2016 Samstags ging es per Reisebus zum Schiffshebewerk von Saint-Louis-Arzviller. Dieses Hebewerk in Lothringen ist Teil des Rhein-Marne-Kanals und verbindet so die Schifffahrt des Rheins mit der Schifffahrt im Einzugsgebiet der Marne. Das Hebewerk ersetzt nicht weniger als 17 Schleusen und überwindet eine Höhe von etwa 45 Metern. Es liegt in einer wunderbaren grünen Landschaft, geprägt von Feldern und Wäldern. Die Größe des Hebewerks, insbesondere des Trogs in den die Schiffe hineinfahren um herunter oder hoch befördert zu werden, ist beeindruckend. Durch den Einsatz eines Gegengewichts und durch eine intelligente Wasserführung im Trog, kommt die eigentliche Hebefunktion fast ohne Energie aus und es sind nur Hilfsenergien erforderlich. Eine technisch beeindruckende Ingenieurleistung!

Historischen Dampflokomotive »le petit train Abreschviller« Anschließend wurde gemeinsam zu Mittag gegessen und nachmittags mit einer historischen Dampflokomotive, »le petit train Abreschviller«, eine Kurzfahrt durch die Wälder rundum Abreschviller zu einem historischen Sägewerk gemacht. Gegen Ende dieses Ausflugs wurden wir vom Regen eingeholt und uns allen wurde klar warum die Flora in dieser Gegend so grün und üppig ist.

Renate mit älterer Dame Abends trafen wir uns im »Salle Communale« zum »Bunten Abend«. Hunger und Durst wurden bestens gestillt und wir hatten bei einem Länderfotoquiz, vorbereitet von den Franzosen, und einem Schokoladewettessen viel Spaß. Diese Spiele sind inzwischen schon eine kleine Tradition und werden von beiden Seiten jeweils zur allgemeinen Freude vorbereitet.

Maron ist ein kleines beschauliches Städtchen, das etwa 20 km südwestlich von Nancy am Ufer der Mosel liegt, im französischen Departement Meurthe-et-Moselle. Maron hat zurzeit etwa 860 Einwohner, die liebevoll Meulsonnes genannt werden. Diese Einwohnerzahl ist durchaus vergleichbar mit den etwa 650 Einwohnern in Hohen-Sülzen. Maron wurde von alt her geprägt von Wein- und Obstbau. Bekannt sind beispielsweise die vielen Mirabellen und Kastanien aus der dortigen Gegend. Viele Einwohner von Maron arbeiten in der nahen Umgebung, insbesondere in der Großstadt Nancy. So wie die Frösche das Symbol der jungen Hohen-Sülzer sind, so sind es in Maron die Schnecken.
Eine Kirche in Maron wurde 1226 erstmals erwähnt und wenn wir dieses Datum als erste historische Beschreibung des Ortes betrachten, so ist Maron 790 Jahre alt, oder etwa 460 jahre jünger als Hohen-Sülzen!

Gruppenbild der Freunde aus Maron und Hohen-Sülzen in Maron 2016

Fotos: Johannes Reuvers


» Startseite > Veranstaltungskalender > Ortschronik >  Historische Traubenlese

| Historische Traubenlese

Trauben für die Jubiläumsweine von den Dorfbewohnern gelesen

Weinlese, die Handtraubenmühle wird auf eine große Bütt gesetztBeste Voraussetzungen, herrliches Wetter und gutgelaunte Lesehelferinnen und -helfer, machten unsere »Historische Traubenlese« im Oktober 2015 zu einem schönen Ereignis.

Weit über zwanzig Teilnehmer/innrn hatten sich zur Handlese in der Lage »Hohen-Sülzer Domblick« eingefunden. Einige von ihnen waren zum ersten Mal dabei. Deshalb erfolgte eine kurze Einweisung und dann ging`s gleich zur Sache. Mit dem Ziel, die Lese und die nachfolgenden Arbeiten so zu gestalten, wie es in den fünfziger Jahren der Fall war. Lese der Trauben Grauerburgunder - Blick vom Weinberg auf die Firma Südzucker Natürlich gehörte auch das entsprechende Equipment dazu. Die teilnehmenden Weinbaubetriebe sorgten vor Ort für Bütten, Handtraubenmühle und Kelter. So konnten die gelesenen Trauben direkt in der Handtraubenmühle gemahlen und von dort in die Kelter umgefüllt werden.

Die Kelter ist gefüllt Bei der Grauburgunder Lese wurde ein hervorragendes Mostgewicht von 103° Öchsle erreicht. Nach der zügigen Lese wurde in fröhlicher Runde ausgiebig gevespert. Nach erfolgter Stärkung ging es dann in die zweite Runde zur Lese der Spätburgunder-Trauben. Auch hier wurde ein sehr hohes Mostgewicht erzielt, 105° Öchsle.

Diese Lese war der erste Schritt zur Herstellung unseres »Jubiläumswein 1250 Jahre Hohen-Sülzen«, den wir Dank der Unterstützung durch die fünf Hohen-Sülzer Weingüter Blasius, Müller, Nettelbeck, Spanier und Vollmer in diesem Jahr zu den Feierlichkeiten ausschenken werden.

Informationen zum Verkauf des Jubiläumsweins

Weitere Bilder von der Weinlese

Der Bütte-Träger füllt die Trauben in die Handtraubenmühle Die offene Kelter wird gefüllt Befüllen der Handtraubenmühle

Ausruhen auf der Deichsel der Rolle Die Helfer/innen bei der Vesper im Weinberg Nach getaner Arbeit, ein Teil der Winzer mit unserem Bürgermeister
Fotos: Britta Dutz-Jäger


» Startseite > Veranstaltungskalender > Sehenswürdigkeiten >  Bahnhofstraße in Hohen-Sülzen

| Bahnhofstraße in Hohen-Sülzen

Der SWR strahlte am 11. Februar 2011 einen Beitrag von Vera Panhoff über die Bahnhofstraße aus.

Die Bahnhofstraße in Hohen-Sülzen führt natürlich zum Bahnhof. Seit 1873 verkehrte hier die so genannte »Ludwigsbahn«, von Monsheim nach Grünstadt und Alzey. Damals führte allerdings nur ein Feldweg zum »Ludwigsbahnhof« hinauf. Heute ist dort eine mit Linden bestandene Allee, die unter Naturschutz steht,- und weil man in Hohen-Sülzen jeden Anlass zum Feiern nutzt, gibt es inzwischen alljährlich im Juni ein »Lindenblütenfest«.

Weitere Informationen zum Beitrag sowie den Film finden Sie auf den Seiten des SWR.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Ortschronik >  Chronik 1250 Jahre Hohen-Sülzen

| Chronik 1250 Jahre Hohen-Sülzen

Geschichtliche Betrachtung eines Dorfes ergänzt durch Bilder, Karten und Urkunden

Ortschronik Vorderansicht

Pünktlich zu den 1.250-Jahr-Feierlichkeiten ist am 16. April 2016 die erste Chronik über Hohen-Sülzen erschienen.

Auf über 300 Seiten mit knapp 250 Abbildungen ist ein interessanter Rückblick in die vergangenen Jahrhunderte gelungen. Unser besonderer Dank gilt dem Verfasser Klaus Nasterlack, der in jahrzehntelanger Arbeit und endlosen Recherchen die Grundlage für diese Chronik geschaffen hat. So ist ein gelungenes Nachschlagewerk entstanden.

Herausgeber und Vertreiber der Chronik ist die Ortsgemeinde Hohen-Sülzen.
Sie erhalten das Buch für 25 Euro über den Ortsbürgermeister .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen). Gerne auch während der Sprechstunde im Rathaus montags von 18 bis 19 Uhr.

Die Chronik können wir Ihnen auch zusenden, gegen Erstattung der Versandkosten.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Sehenswürdigkeiten >  Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert

| Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert

Das Rathaus in Hohen-Sülzen verdankt sein heutiges Vorhandensein dem Hessischen Denkmalschutzgesetz vom 16. Juli 1902. Es war damals in einem erbärmlichen Zustand und stand einem Abbruch sicherlich viel näher als einer Restaurierung.

 Rathaus in Hohen-Sülzen Westansicht ca. 1903Der Denkmalschutz interessierte sich für das Gebäude und erstellte 1903 ein Gutachten, in welchem die besondere Architektur als »kunsthistorisch sehr interessant und auch in seinen Einzelheiten als so gediegen« bezeichnet wurde. Es sei der größte Wert auf die Erhaltung dieses Bauwerks zu legen.

Die Kosten für die Renovierung wurden auf 10.500 Mark beziffert, davon zahlte später die Gemeinde 9.500 und der Staat 1.000 Mark. An die Renovierung 1906 erinnert noch heute eine Inschrift an einem südwestlichen Quaderstein: »Erbaut im 16. Jahrhundert. Wiederhergestellt im Jahre 1906 unter der Regierung des Großherzogs Ernst Ludwig.«

 Rathaus in Hohen-Sülzen Nordansicht ca. 1903 Während der Erweiterung und Renovierung der Simultankirche um 1800 hielt die katholische Gemeinde ihre Gottesdienste in der Ratsstube ab.

Das Erdgeschoss wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Schmiede genutzt. Um 1870 gab es hier einen Schmied mit dem Namen Philipp Schmitt. Um 1835 gab es einen Bäcker namens Weil im Rathaus. In den oberen Räumen war zeitweise ab 1923 die Dorfschule, von der 1. bis zur 4. Klasse untergebracht.

Ehemals gab es im Erdgeschoss einen freien großen Hallenraum sowie eine so genannte Betzelskammer von 7 qm ohne Lichtöffnung, welche ein Haftlokal war. Übeltäter wurden dort tagsüber, zur Zeit des größten Straßenverkehrs (meist zwischen 11 Uhr und 1 Uhr) eingesperrt. Dieses »Betzekämmerche«, in anderen Regionen auch Narren- oder Hundehaus genannt, ersetzte in gewisser Hinsicht den Pranger.

Rathaus in Hohen-Sülzen nach der Renovierung 1906Bei der Renovierung entstand ein weiterer Raum für die Feuerwehr. Das obere Geschoss musste vollständig abgetragen werden und wurde nach sorgfältiger Aufnahme des alten Bestandes wieder aufgebaut. Die Freitreppe mit Altan zum Obergeschoss auf der südlichen Giebelseite wurde gleichermaßen wieder hergestellt wie auch das reichhaltige Fachwerk des Obergeschosses mit Brüstungsfeldern »Wilder Mann« (von Runen abgeleitet wäre dieses Zeichen für Wotan stehend) und Andreaskreuz verziert. Die Fenster sind mit fränkischen Erkern versehen.

In seinem Buch »Runenhäuser« hat der Verfasser eine andere Deutung des Fachwerks. Er geht davon aus, dass die altgermanischen Runen als Heilszeichen - also mit Sinnbedeutung - bewusst über viele Jahrhunderte immer wieder in Bauten sichtbar eingesetzt wurden. Er schreibt folgendes: »Das Rathaus Hohensülzen birgt auch unter den Fenstern viermal die Malraute und zwar in Form des über die Raute gelegten Fyrboks (Feuerbocks). Da zwischen yr mit Hochschenkeln und sehr verkürztem man-Aufsatz; im Oberstock zwei solche yr-Runen links und rechts als beherrschende Tragstützen; in der Mitte ist eine dritte durch die Fenster gedrückt, sodass sie zur eigentlichen richtigen Runenform gelangt. Diese drei haben oben keinen Ansatz. Aber links und rechts der oberen Fenster ergibt sich der liegende Bauern-Hagal. So gibt der Giebel: Inständig führe die Feuerzeugung aus Irrung zu Mannestum; die Dreiheit (Dreifaltigkeit) des Seins überstrebe dein Hag, dein Heimgeschlecht. Das Vorbau-Giebelchen hat entweder die is-Rune, oder den gewendeten Hammer; die rechte Längswand dieses Anbaus steht auf mal is - dauernde Mehrung.«
Anmerkung: Ob die Erbauer des Rathauses im 16. Jahrhundert noch so viel über germanisches Brauchtum und Runen wussten, oder ob sie nur so bauten, wie sie es von ihren Vorgängern übernommen hatten, bleibt wohl ungeklärt.

Das Rathaus war stets der Amtssitz des Schultheißen und ab dem 19 Jahrhundert auch Sitz des Bürgermeisters und des Gemeinderats. Die heutige barocke Einrichtung erinnert noch an die Zeit, in welcher Hohen-Sülzen zu Österreich gehörte. Die Stühle zeigen gleichermaßen den doppelköpfigen österreichischen Adler wie auch die Türbeschläge. Ehemals war der österreichische Adler auch auf die Saaltüre des »kayserlich-königlich Grafschaftlich Falkensteinischen Bürgermeisteramts« aufgemalt.

Ratssaal im Rathaus nach der Renovation 1906Im Ratssaal befindet sich ein Aktenschrank von 1732. Der großherzogliche Regierungsbaumeister Beer hatte diesen zufällig in einer kleinen Schreinerei entdeckt und für das Rathaus gewinnen können. Beim Zerlegen des Schrankes, welcher der Aufbesserung bedurfte, »fand sich hinter einer kleinen Zierleiste eine handgeschriebene Urkunde, die einen bemerkenswerten Aufschluss über die Entstehung des Schrankes liefert, zugleich aber auch ein beredtes Zeugnis darüber ablegt, mit welchem Selbstbewusstsein und für unsere Zeit bewundernswertem Ernst der biedere Handwerksmeister seine Arbeit vollführt hat.«

Das alte Dokument hat folgenden Wortlaut:
»Im Jahr nach der gnadenreichen Geburt unseres Herrnn und Heylandes Jesu Christi Anno 1732 habe ich Johann Henrich Wörner diesen schrank zu meinem Meister-Stik oder zu meiner meisterlichen Brob gemacht, und verfertigett, auf dem kleinen baraden blatz habe ich gewonet in dem zweyten Hauß auf rechter hand, wan man dem Blatz hinab gehet, meiner Frau ist Eva, Maria, Eine geborne Hermänin (ihre mutt war eine geborene Hitschlerin) und mein Vaterland war im hochfirschtlig hessischen Darmstättischen land, Dauernheim (in den fultischen mark). Weil ich der erste bin, welcher fremdt hier herkommen ist und das fremde meister Stick meines das erste ist, so will ich diesen brif an meinem Schrank in ein verborgen Ort hineinlegen, dass man nach einer langen Zeit nach mir sehen und vernehmen kann, wie alt doch dieser Schrank sein mach. Zu dieser Zeit sein wir in der Königlichen, Frankischen schutz und herrschaft gewesen, und diese statt ist eine Königliche festung, und schlissel zum Königreich gewesen, und noch solang als gott will, Gott verleye das wir in einer solchen Zeit vortfahren, wie wir Jetzunder sin, in einem geruligen und frietligen leben sind, sey gott gelobett Jetzt und zu Ewigen Zeiten, amen, amen. Dieses ist geschehen den 23. mertz 1732.«

Rathaus in Hohen-Sülzen Westansicht 2002

Stand 03/2016 | Klaus Nasterlack


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Kerwe in Hohen-Sülzen

| Kerwe in Hohen-Sülzen

Immer am vierten Wochenende im Juli, von Freitag bis Dienstag, findet in Hohen-Sülzen die traditionelle Kerwe statt. An diesen Tagen wird auf dem Rathausplatz und an verschiedenen Plätzen und Höfen gefeiert.

Rede der Kerwe Burschen auf der Rathaustreppe Das Fest beginnt freitags um 19 Uhr mit der mit Spannung erwarteten »Kerweredd« vom Balkon des historischen Rathauses. Wie jedes Jahr werden die Dorfgeheimnisse des vergangenen Jahres offenbart und an die gebannt zuhörenden Mitbürgerinnen, Mitbürger und Gäste weitergegeben.
Anschließend werden die Kerweborsch und das Kerwemääd, gefolgt von den Bürgerinnen und Bürgern, vom Rathaus zur alten Eiche ziehen und dort im Schweiße Ihres Angesichts die Kerb aus ihrem Grab heben. Danach darf endlich gefeiert werden!
Ihr liewe Leid, die Kerb die schreit! Drum holt se raus es is bald Zeit!

Im Mittelpunkt des Geschehens steht unser historisches Rathaus. Ein kleiner »Vergnügungspark« ist auf dem Rathausplatz aufgebaut, sehr beliebt bei unseren jüngeren Besuchern. Seine Treffsicherheit kann man am Schießstand unter Beweis stellen und selbstverständlich gibt es auch einen Süß- und Spielwarenstand.

Kerwe-Treiben vor dem Rathaus 2014 Im Keller des Rathauses präsentieren Weingüter aus unserer Gemeinde ihre Weine und Sekte, ein kulinarisches Angebot erwartet Sie ebenfalls.
Schmackhafte Speisen und heimische Getränke werden in den Höfen »Zum Profitsche«, im »Rosinahof« sowie im Weingut Nettelbeck serviert.

Hinter dem Dorfgemeinschaftshaus lädt DJ Mike zur Party in der »Casa Latina« ein. Im »Rosinahof« und in der »Casa Latina« wird Live Musik geboten.

Begräbnis der Kerwe unter der alten Eiche 2010 Der Kerbeausklang am Dienstag findet mit dem traditionellen Heringsessen statt. Gegen 23 Uhr startet der Fackelzug zur alten Eiche. Hier halten die Kerweburschen ihre letzte Rede und berichten über wichtige Ereignisse und Kuriositäten aus den vergangenen fünf Tagen. Dann wird die Kerb begraben.

Das Programm für das aktuelle Kerwe-Jahr wird im Veranstaltungskalender veröffentlicht.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  Nachkerwe im Weingut Nettelbeck

| Nachkerwe im Weingut Nettelbeck

Am ersten Wochenende nach der Hohen-Sülzer Kerwe wird im Weingut Nettelbeck die Nachkerb gefeiert.

Das Hoffest im Weingut am ersten Wochenende nach der Kerb hat schon Tradition.
Samstags öffnet der Hof seine Tore ab 18 Uhr und sonntags ab 11 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.weingut-nettelbeck.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Ortschronik >  Juden in Hohen-Sülzen

| Juden in Hohen-Sülzen

Seit spätestens dem 17. Jahrhundert haben in Hohen-Sülzen Juden gelebt. Sie hatten zahlreiche Auflagen zu erfüllen und mussten über Jahrhunderte Kopfsteuern an den Landesherrn bezahlen, um geduldet zu werden. Im Jahr 1796 musste Feist Samuel aus Hohensülzen eine «Rezeption als Schutzjude» bezahlen, um im Ort wohnen zu dürfen.

Möglicherweise gab es bei uns auch inden Jahrhunderten davor jüdische Mitbürger. In den Jahren 1470/1471 kam es in der Kurpfalz zur Austreibung aller Menschen mosaischen Glaubens. Mit gleicher Radikalität entfernte die Kurpfalz, zu der auch Pfeddersheim gehörte die Juden im Jahr 1556. Die Stadt Worms schloss sich dem Vorgehen nicht an. Es ist gut vorstellbar, dass Juden sich damals nicht nur in Worms, sondern auch im Falkensteinischen Hohensülzen, oder im leiningischen Monsheim und Offstein in Sicherheit brachten.
In der Hohen-Sülzer Gerichtsordnung von 1537 wird unerlaubte Geldleihe bei Juden unter Strafe gestellt.
»Item es soll keiner umb keinen Juden on zuvorwißen, oder Erlaubniß der Herrschaft Falckenstein nichts entlehnen uf Straf zehen Gulden.«

Per napoleonischem Edikt vom 20. Juli 1808 wurden Juden gezwungen, innerhalb von drei Monaten Familiennamen anzunehmen. Danach waren ihre Namen, Gutter, Herzog, Klein, Levi, Mayer, Moses, Scheuer, Semmel und andere. Aus Lion Abraham wurde Isaac Goldschmitt. Im Ortsbürgerverzeichnis waren sie zumeist als Handelsmann eingetragen. 1688 gab es bereits drei jüdische Familien, 1834 waren von 501 Einwohnern 363 evangelisch, 110 katholisch und 28 jüdisch.

Die Juden unterschieden sich von den Christen durch anderes Beten, hatten andere Feiertage und andere Schulinhalte. Letzteres führte in den Falkensteinischen Landen 1786 zu folgender Anordnung:

»Allerhöchste Anordnung, die tolerierte Judenschaft dem Staate nützlich zu machen und ihren Charakter mittels der Schuleinrichtung zu verbessern.«

Die 1805 in Hohen-Sülzen geborene Geleh Mosis (Gertrauda Herzog), Tochter des Hertz Moses (Simon Herzog), heiratete 1828 Hona Ordenstein aus Offstein. Sie hatten zwei prominente Nachkommen. Ihr Sohn Leopold, geboren 1835, ermordet 1902, war ein berühmter Arzt, der in Giessen und in Paris promoviert hat. In Paris hat er zusammen mit dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot als erster systematisch die bis dahin kaum ergründete Parkinsonsche Krankheit und die Multiple Sklerose erforscht und beschrieben. Der Enkelsohn von Geleh (Gelo) war Heinrich Ordenstein, geboren 1856, gestorben 1921. Dieser war ein berühmter Konzertpianist und Musikpädagoge, Hofrat und Professor und hat das heute noch existierende Badische Konservatorium 1884 in Karlsruhe gegründet.

Die jüdischen Einwohner von Hohen-Sülzen gehörten zum Rabbinatsbezirk Worms und hatten eine enge Beziehung zur jüdischen Gemeinde in Monsheim. Dort wurde auch die um 1840 erbaute Synagoge besucht. Im Kirchenbuch von Monsheim wurde vom lutherischen Pfarrer Georg Klein die Einrichtung einer Judenschule und Synagoge in Kirchennähe bereits im Pestjahr 1666 beschrieben und vehement kritisiert.

Juedischer Grabstein von Julius Klein Nach einem Bericht von 1855 hatte die jüdische Gemeinde Hohensülzen einen kleinen Betsaal in einem Privathaus. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem seit 1579 existierenden jüdischen Friedhof, außerhalb der Stadtmauer von Dalsheim beigesetzt. Der auffälligste Grabstein dort ist mit einem Eisernen Kreuz und der Jahreszahl 1914 versehen, die Aufschrift lautet: »Hier ruht Julius Klein aus Hohensülzen, Offizierstellvertreter Er starb den Heldentod am 25. September 1914 im 29. Lebensjahr.«

Der hebräische Text auf dem Stein lautet: »Hier ruht ein netter Junger, rein und geradlinig in seinen Taten, hat viele Bekannte und Leute, die ihn lieben, hat sein Leben geopfert für sein Land und sein Volk, sein Andenken zwischen den Helden, Itzak, Sohn von David Klein, gestorben am Freitag den 25.09.1914. Soll seine Seele ruhen unter den Lebenden. Er starb den Heldentod.«

In einem Artikel der Zeitschrift ‘Der Israelit’ steht am 24. Februar 1875: »Zu Hohensülzen bei Monsheim wurde am Donnerstag Herr Simon Levi beerdigt, der das seltene Alter von 106 Jahren erreicht. Der Verstorbene hinterlässt 3 Kinder, 17 Enkel und 45 Urenkel«. Im Sterbebuch des Personenstandsarchives in Monsheim steht allerdings mit Datum 08.02.1875: »alt einhundert Jahre.«
In der evang. Kirchenchronik schreibt Pfarrer Eckhard: »Etliche meinten, er sei noch älter gewesen. Sein Geburtstag ließ sich nicht mehr genau ermitteln. Jenes Alter hat er aber sicher mindestens erreicht.«

Isack Löw, geboren 1731, gestorben 1799 steht auf der ersten Urkunde des Sterbebuches, welches von den Franzosen im Rahmen systematischer Urkundenführung eingeführt wurde. Im gleichen Haus, damals Kirchbrungaß 41, starb 1808 Isaac Semmel. 1806 verstarb Hanna, die Frau des Salomon Hohensülzen. Sie wurde auf dem Judenfriedhof in Worms, Grabsteinnummer 258 beigesetzt. In den Jahren1837 bis 1846 wurden von der Bürgermeisterei Hohensülzen 15 Pässe für jüdische Händler ausgestellt, damit diese in den deutschen Bundesstaaten Handel treiben konnten. Johanna Goldschmitt, geb. 1784, erhielt alleine 9 Mal einen befristeten Pass als »Schuhwichshändlerin«. Aus ihrer Familie waren Leonhard, geb. 1775, Neumann, geb. 1813 und Isaak, geb. 1809 in der gleichen Branche tätig. Isaias Herzog, geb. 1824 und Joel Herzog, geb. 1821 werden in den Pässen lediglich als Kaufmann und »Commis« bezeichnet.
Die jüdischen Mitbürger waren über viele Generationen im Ort bestens integriert und geachtet. In Kriegen haben sie gleichermaßen Söhne und Väter verloren. Leonhard Goldschmidt ist im Krieg 1870/71 am 30. Dezember 1870 im Lazarett Saarbrücken verstorben. Zuvor war er 1866 für das Großherzogtum Hessen mit Verbündeten gegen Preußen und Verbündete im Deutschen Krieg an der Schlacht von Königgrätz beteiligt. Fritz Klein war wie sein Bruder Julius Soldat an der Front im 1. Weltkrieg. Ihr Schwager Ludwig Guthjahr, verheiratet mit der Schwester Elise überlebte den Krieg nicht.

Familie Gutjahr Im 20. Jahrhundert gab es dann nur noch zwei jüdische Familien im Ort. Die Familie Levi / Gutter war bettelarm und regelmäßig auf Sozialfürsorge und Unterstützung der jüdischen Gemeinde und der Ortsgemeinde angewiesen. Man schlief auf Strohsäcken und arbeitete für die ortsansässigen Bauern als Tagelöhner. 1942 wurden Rosa Gutter, geborene Levi, geb. 1890 und ihr Sohn Adolf, geboren 1924 in das Ghetto Piaski bei Lublin deportiert und sind seitdem verschollen. Der zweite Sohn der Familie, Max Gutter geboren 1922, hat überlebt, weil er ein Stipendium erhielt und rechtzeitig nach Haifa in Israel auswanderte. Familie Klein war wohlhabend, sie betrieben einen Landhandel, waren Makler und Geldverleiher. David Klein (1867 bis 1934) wurde ab dem Jahr 1898 dreimal in den örtlichen Gemeinderat gewählt. In seinem Volksstück von 1912 »De Rothausreformader«, welches in Hohen-Sülzen spielt, nennt der Verfasser und Pfarrerssohn Wilhelm Briegleb ihn »Moses Abraham« und zeichnet ein durchaus positives und sympathisches Bild von ihm.

David Klein hat die Reichspogromnacht (Reichskristallnacht) 1938 nicht mehr miterleben müssen. SA-Männer aus Pfeddersheim haben hier das gesamte Mobiliar aus den Fenstern geworfen und teilweise verbrannt. Die Einwohner von Hohen-Sülzen haben sich daran nicht beteiligt. Ebenfalls 1938 wurden die Vermögenswerte von Juden erfasst. In verschiedenen Schreiben des Kreisamtes Worms an die Bürgermeister des Kreises wurde erheblicher Zwang ausgeübt. Es wurde auch erfasst, ob Ehepartner der Rasse nach jüdisch, oder nichtjüdisch sind. Die Geschwister Klein wurden 1939 gezwungen, ihre Äcker in der Gemarkung Hohen-Sülzen zu verkaufen. Sie konnten dabei weder über den Kaufpreis bestimmen, noch festlegen, wer welchen Acker erhält. Auszug aus einem Schreiben vom 31. Juli 1939: »Gegen den Kaufvertrag ____ bestehen grundsätzliche Bedenken, ___ , ___ ist als Judenfreund abzulehnen, da er fortgesetzt (hauptsächlich seine Frau) mit Juden verkehrt hat. Außerdem steht er dem heutigen Staat völlig gleichgültig gegenüber.«

Der Zwangsverkauf der Güter der Familie Klein konnte den Nachkommen von David Klein dennoch nicht das Leben retten. Fünf seiner Nachkommen wurden in Konzentrationslager verschleppt und sind dort umgekommen. Fritz Klein, geb. 1889 wurde ins KZ Buchenwald deportiert und »verstarb« dort 1942. Auguste Wartensleben, geb. Klein, geboren 1883 und ihre Schwester, die war Kriegerwitwe seit dem Weltkrieg, Elise Gutjahr, geb. Klein, geboren 1884 wurden 1942 ins Ghetto Piaski bei Lublin deportiert und sind verschollen. Ihre Töchter Luzie Rosa Wartensleben, geboren 1915 und Rosel Gutjahr, geb. 1914, wurden ebenfalls von Darmstadt aus nach Piaski verschleppt und dort ermordet. Der Sohn von Auguste Wartensleben, Alfred David, geb. 1911 hat in London Medizin studiert und anschließend als Arzt gearbeitet. Er hat als einziger dieser Familie überlebt. In England hat er den Familiennamen geändert und wurde als Dr. Alfred David Wharton eingebürgert.

Gedanktafel für die ermordeten Juden am Rathaus in Hohen-Sülzen
Die Gemeinde Hohen-Sülzen hat den in unserem Dorf geborenen Deportierten und Ermordeten zum Andenken eine Bronzetafel am Rathaus gewidmet.

Stand 03/2016 | Klaus Nasterlack


» Startseite > Veranstaltungskalender > Ortschronik >  Hohensülzer vor 1800

| Hohensülzer vor 1800

Einwohner von Hohen-Sülzen vor 1800 sowie von 1800 bis 1830

Breyvogel
Neis/Neiß
Schmidt
Schmitt,Philipp | Schultheiß 1748
Schneider
Umstadt
Vollmer

Aland
Barth
Blum, Peter | Schultheiß um 1785
Bohlander
Burger

Claus
Distel oder Dietel
Dörrschuck

Haager
Haas
Herzog
Heylebe

Keil
Kraus
Krug

Lamm
Lang
Lehmann
Lenz
Lott

Meng
Neubecker
Orth
Reymann
Rissinger
Rossbach

Scheuer
Schiffmann
Schrup
Schünel
Sitzler
Trundt

Volmar
Wild
Witt
Wittersheim 1747

Hohensülzer nach 1800 bis 1830

Ewald
Martin
Obenauer
Spanier
Schneider
Umstadt
Vollmer
Duft
Gomer
Kring
Mundorff
Scherrer
Wamser

Stand 11/2010 | Klaus Nasterlack


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| Hohensülzer vor 1700

Einwohner von Hohen-Sülzen vor 1700

Birkenhauer
Cler, Vältin Schultheiß 1603
Emmert / Immert 1654
Engelhardt
Göttler

Heppes, Johann Jeremias geb. im Pestjahr 1667
Heppes, Peter | Schultheiß 1678-1687
Heys, Hans 1603
Johann von Hohensülzen Wäppner 1359
Keler, Maria 1558

Klingen / Kling
Neubecker
Peter von Herstein | Schultheiß 1558
Reheis/ Reheiß

Ritter David von Sulzen 1291
Ritter Gerbudo de Sulzen 1268
Ritter Gozzo de Sulzen 1268
Ritter Helfricus de Sulza 1268
Ritter Neblungus de Sultzen 1255
Ritter Rudolfus von Sulza 1249

Sausticher, Peter 1607
Scheuer
Schiffmann, Hanß Conrad | Schultheiß 1678
Schmidt
Schmit / Schmitt
Schneider
Schultheis, Sigmund | Pfarrer 1548
Schultheiß, Vältin 1603
Shultheus, Iohanni Daniel 1727 gest. mit 55

Stamm 1654
Sterff, Hans Georg 1597

Trumpler / Trompeter
Weis Niklaus 1558
Weper, Hans 1603

Burg Horsulzen 1367 benannt, in Kirchennähe ( vermutlich ein Burghaus ). Es gab ab dem 13. Jh. einen Otterberger Klosterhof der Zisterzienser.

Stand 11/2010 | Klaus Nasterlack


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Froschwanderweg

| Froschwanderweg

Schild Abbildung FroschDer Froschwanderweg, eine schöne Wander- und Spazierstrecke, umrudet auf etwas mehr als 4 km die Ortsgemeinde Hohen-Sülzen und bietet dabei eine herrliche Aussicht ins Rheintal und die Pfalz. Ausgehend vom Dorfgemeinschaftshaus folgen Sie der Beschilderung für den Froschwanderweg.

Dieser führt zunächst die Wormser Straße bergauf in Richtung Friedhof. Dort angelangt biegt der Track nach links in die Weinberge ab, wo es von nun an oberhalb der Gemeinde und den beiden Kirchen entlang bis zum Bahnhof geht.

Hier wieder nach Süden und bereits am Wasserbehälter wieder rechts den betonierten Weg hinein in die Weinberge. Dieser führt bald nach links und dann längere Zeit bergab, bis ein von Hecken umstandener Graben überschritten wird. Nun geht es in Richtung Osten weiter, bis der Weg schließlich auf Höhe des Aussiedlerhofes Nettelbeck auf die Landstraße trifft.

Parallel zur Landstraße führt nun der Radweg wieder genau zum Dorfgemeinschaftshaus zurück.

Streckeninfo:

Länge: 4,4 km
Höhendifferenz: 36 Meter (121m bis 157m)
Gesamtanstieg: 33 Meter
Gesamtabstieg: 33 Meter
Anforderungen: familiengeeignet zum Wandern, Walken und Radfahren

Ortsplan Hohen-Sülzen mit eingezeichnetem Froschwanderweg.

Ortsplan Hohen-Sülzen mit eingezeichnetem Froschwanderweg. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Veranstaltungen >  WeinbergsHäuschenWanderung

| WeinbergsHäuschenWanderung

Wo’s Fähnche hängt, wird ausgeschenkt - Am zweiten Sonntag im August lädt der Weinort Hohen-Sülzen zur jährlichen Weinbergshäuschenwanderung ein.

Als die Wanderfreunde aus Hohen-Sülzen in den Neunzigern erstmals unter dem Motto Wo´s Fähnche hängt wird ausgeschenkt zur Wanderung durch die Weinberge des kleinen Weinorts einluden, hätte wohl niemand darauf gewettet, dass es im Jahr 2016 die 23. Wanderung geben wird. Im Laufe der Jahre hat die Wanderung einige kleine Änderungen erfahren: Der Standort des einen oder anderen Weinbergshäuschen hat sich verändert, die Route wurde angepasst und die Betreiber der ersten Stunde wurden teils durch andere abgelöst oder haben sich gar verabschiedet.
Doch eines ist bei der Wanderung gleich geblieben: Die Freude an einer überschaubaren Wanderung, die die Teilnehmer in »Ecken« rund um Hohen-Sülzen bringt, die man so nicht täglich besucht. Gleich geblieben ist auch die Freude an der Einkehr entlang der Route.

Zwischen 11 und 18 Uhr leitet die Wanderroute durch den romantischen Ort, als auch durch die Weinberge Hohen-Sülzens. Die Strecke verläuft in Teilstücken über den Barbarossa Radweg als auch über den Froschwanderweg. Die Route selbst dürfte auch ungeübten Wanderern keine ernsthaften Schwierigkeiten bereiten, da sich die Gesamtlänge mit knapp 4 km in Grenzen hält. Ausgemachtes Ziel ist das hautnahe Erleben der Weinberge und das Kennenlernen der Hohen-Sülzer Weine.

Natürlich kommt die Geselligkeit nicht zu kurz, denn entlang der Wanderroute gibt es an allen Stationen die Möglichkeit für eine Rast. Ob man als Wanderer mitten in den Weinbergen, an einem Weinberghäuschen oder in einem Hof in Hohen-Sülzen eine Pause einlegt - immer ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die »Häuschen« bieten neben Hohen-Sülzer Weinen auch ein abwechslungsreiches Speisenangebot an.
Dabei reicht das Angebot von Flammkuchen über Winzerweck, Schnitzel bis hin zu armen Rittern und Kaffee und Kuchen.

Ein spezielles Reglement für die Wanderung gibt es nicht. Vielmehr kann an jeder Stelle in den Rundkurs eingestiegen werden. Für nicht Ortsansässige empfiehlt sich die Anfahrt mit der Bahn, denn die Wanderroute führt am Hohen-Sülzer Bahnhof vorbei. Für Teilnehmer, die mit dem Auto anreisen, dürfte das Dorfgemeinschaftshaus der ideale Einstiegspunkt sein.

Das Weindorf Hohen-Sülzen freut sich auf die Teilnahme vieler Wander- und Weinfreunde aus der nahen und fernen Umgebung!


» Startseite > Veranstaltungskalender > Ortschronik >  Weindorf Hohen-Sülzen

| Weindorf Hohen-Sülzen

Juedischer Grabstein von Julius KleinDas Dorf liegt 10 km westlich von Worms im südlichen Wonnegau in geschützter Lage am Südhang des ‘Sülzer Riedels’.

Seine z. Zt. 650 Einwohner arbeiten vorwiegend außerhalb. Es gibt noch sechs Weinbaubetriebe. Auf den Weinbau verweist auch die Rebe im Schildhaupt des Hohen-Sülzer Wappens. Das Rad auf blauem Grund erinnert an die Zeit, in welcher der Ort zur Grafschaft Falkenstein gehört hat. Die Rauten auf der rechten Seite stammen von einem alten Gerichtssiegel, wahrscheinlich eine symbolische Darstellung von Salzkristallen, die auf eine Mineralquelle verweisen.

Der Name ‘Sulzheim’ taucht erstmals 766 n. Chr. im Lorscher Kodex auf, als dem Kloster in dieser Gemarkung eine Schenkung gemacht wurde. Weitere Schreibweisen waren 1141
‘Sulza’ , 1266 ‘Horsulzen’ und erstmals 1780 auf einer Glocke ‘Hohen-Sülzen’.

‘Hohen’ kommt von der fränkischen Silbe ‘hor’ und bedeutet Morast. ‘Sülze’ weist auf Salzwasser hin. Wahrscheinlich gab es hier eine Mineralquelle.

Das im 16. Jahrhundert erbaute Rathaus wurde letztmalig 2002 renoviert und ist in einem guten Zustand. Die Kirche oberhalb des alten Ortes in einer befestigungsartigen Anlage gelegen wurde erstmals 1140 erwähnt. Beide Konfessionen nutzen die Kirche simultan. Nach der Einweihung der katholischen Kirche im Jahre 1952 erfolgte die Auflösung des Simultaneums.

Dionysos-Flasche Die Gegend um Hohen-Sülzen ist Altsiedelland und nachweislich seit der Bronzezeit besiedelt. Während der Römerzeit - von etwa 50 v. Chr. - gab es hier eine römische Villa mit Nebenbetrieben von beträchtlichem Ausmaß. Zwei römische Sarkophage mit einem Diatretglas und fünf weiteren kostbaren Gläsern wurden 1869 in einer Tongrube gefunden. Es war eine der bedeutendsten Funde römischer Gläser auf deutschem Boden aus spätrömischer Zeit., von dem nur noch die 42 cm hohe Dionysos-Flasche erhalten geblieben ist, heute ein Prunkstück der Gläsersammlung des Mainzer Landesmuseums.
Seit Anfang des 5. Jahrhundert n.Chr. wurde Hohen-Sülzen von verschiedenen fränkischen Adelsgeschlechtern verwaltet, zuletzt von den Bolandern.

1253 kommt Hohen-Sülzen zur Grafschaft Falkenstein.

1723 erlöscht diese Linie und die Grafschaft fiel an den Lehensherrn Leopold von Lothringen. Dessen Sohn Franz heiratete Maria Theresia und damit wurde Hohen-Sülzen unmittelbar österreichisch. Daher die damals übliche Bezeichnung ‘das kaiserliche Hohen-Sülzen’.

1797 endete diese Zeit durch die Besetzung durch französische Revolutionstruppen. Frankreich machte den Rhein zur Grenze.

1816 durch den Wiener Kongress ging das Dorf an Hessen-Darmstadt.

1947 kam es zu dem neugegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.

1969 gab es eine Gebietsreform durch die Hohen-Sülzen Teil der Verbandsgemeinde Monsheim wurde.


» Startseite > Veranstaltungskalender > Partnerort Maron >  Freundschaftsverein Hohen-Sülzen - Maron

| Freundschaftsverein Hohen-Sülzen - Maron

Zu Maron - www.mairie-maron.fr - an der Mosel, in Lothringen, Frankreich, 13 km südwestlich von Nancy - bestehen freundschaftliche Kontakte.  Es ist fast so etwas wie eine Partnerschaft, vielleicht eher eine »wilde Ehe«: nicht ganz so sicher und gefestigt, dafür aber lebendiger.

Maron ist etwas größer als Hohen-Sülzen, hat 850 Einwohner. Früher spielte der Weinbau - auf den Hängen der Mosel - eine ähnlich große Rolle wie in Hohen-Sülzen. Man gab aber vor rund 100 Jahren - infolge der Schäden durch die Reblaus - den Weinbau auf. Neue Arbeitsplätze entstanden im Bergbau und in einem Steinbruch. Heute pendeln die meisten zur Arbeit, nach Nancy und in andere Orte der Region. Vom Weinbau zeugen noch zwei Schnecken im Ortswappen: Weinbergschnecken (meulsons), ein Symbol, wie für Hohen-Sülzen die Frösche.

Erste Kontakte zwischen den Dörfern gab es im heißen Sommer 2003: Eberhard Papsch und Vera Panhoff-Papsch besuchten auf Einladung den Bürgermeister von Maron, Jean-Marie Butin.

Warmherzig sind die Verbindungen noch immer. Es sind intensive Kontakte, nicht zuletzt mit grandioser Bewirtung. Die gemeinsamen Essen sind in Maron immer toll, und wir geben uns hier Mühe. Was die Getränke angeht, kann Hohen-Sülzen natürlich punkten: Die Winzer haben uns bei den Treffen immer sehr unterstützt; Mitglied im Freundschaftsverein ist u.a. die Familie Blasius.

Weinproben, Spaziergänge und Fahrten durch die Wingerte und zuletzt die Teilnahme der »Maronis« bei »Wein und Walk« durch die Weinberge von Hohen-Sülzen; solche Veranstaltungen stehen immer wieder im Besuchsprogramm.
Aber Maronis wie Hohen-Sülzer lassen sich viel mehr einfallen: Wir waren natürlich gemeinsam in Worms, haben auch Freinsheim besucht, Oppenheim und Heidelberg, den Rhein bei Bingen. Die »Maronis« haben uns Nancy, Toul und andere Orte mit schöner Landschaft, Kirchen und Museen gezeigt.

Wir wohnen immer in den Familien: so lernen wir außer touristischen »Highlights« rund um Nancy auch etwas vom Alltag in Maron kennen.
Die »Maronis« waren begeistert von der Silzer Kerb und der Weinbergshäuschenwanderung. Sie waren 2006 beim großen Fest zur 100jährigen Renovierung des Rathauses dabei - und auch mit einer Delegation bei der Wiedereröffnung des DGH. Sie kennen Hohen-Sülzen bei Hitze, Wolkenbrüchen, Unwetter und Nebel. Wir alle treffen uns mindestens einmal im Jahr für ein Wochenende.

Die Vorstände
Noch ein bisschen zum Alltag der Freundschaft:
Die »Maronis« haben seit 2006 einen Freundschaftsverein (Amitié Silzer-Meulsonne). Wir haben unseren Verein 2007 in Hohen-Sülzen gegründet.
»Monsieur le Président« in Maron ist Andy Saunders.
In Hohen-Sülzen bilden seit 2014 Hans Reuvers, Rainer Blasius und Eberhardt Papsch den Vorstand.

Die »Maronis« sprechen nicht so viel Deutsch wie die Hohen-Sülzer Französisch. Sie bemühen sich aber, nachzuziehen. Einmal die Woche trifft sich im Bürgerhaus von Maron ein Kreis zum Deutschlernen: mit Andy Saunders, gebürtigem Briten, als Sprachlehrer. In Hohen-Sülzen gab es auch eine ganze Weile Sprachunterricht für »Maroni-Freunde« bei Gisela Sedlak.

Im Hohen-Sülzer Freundschaftsverein sind knapp 20 aktiv, in Maron etwas mehr. Der Jahresbeitrag beträgt hier bei uns 24 Euro.
Durch einen Flohmarkt oder Beteiligung an der Weinbergshäuschenwanderung bessern wir unsere Finanzen auf.
Und neue Mitglieder sind stets herzlich willkommen!


» Startseite > Veranstaltungskalender > Bürgertreffen >  Bürgertreffen in Hohen-Sülzen

| Bürgertreffen in Hohen-Sülzen

Im September 2005 haben wir mit den Bürgertreffen begonnen - zuerst draußen auf dem Rathausplatz. Die Initiative hierzu kam von Kurt Görisch und Vera Panhoff-Papsch.

Logo Bürgertreffen Hohen-SülzenDer Bürgertreff findet jeden zweiten Freitag im Monat von 19 - 21 Uhr im Rathaus statt. Es werden in gemütlicher Runde Feierlichkeiten und Projekte geplant, die das Dorfleben bereichern sollen. Wir freuen uns sehr über Jeden, der sich einbringen will. Haben sie Ideen, möchten sie gelegentlich bei einer Veranstaltung helfen oder einfach nur dabei sein? Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Viele Hohen-Sülzer haben beim Bürgertreffen interessiert und engagiert Pläne geschmiedet, für alle möglichen Projekte, von Vorlesestunden für Kinder und Kranke bis zu Videos mit Interviews alteingesessener Bürger. Von den Ideen verwirklicht wurden u.a.:

  • 2011 - 2013: ein MITTSOMMERCAFÉ (immer Ende Juni) und das KLEINES HERBSTFEST mit neuem Wein (immer im September). Von den Erlösen auch dieser Feste hat das Bürgertreffen z.B. eine größere Spende für die Gestaltung des südlichen Ortseingangs, aus Richtung Offstein kommend, zur Verfügung gestellt.
  • 2010: Neujahrstreffen, Indienabend, Bürgertreffen usw. sowie 5-jähriges Jubiläum des Bürgertreffens am 3. September.
  • 2009: Das Bürgertreffen spendet neue Sitzkissen für den Ratssaal. Im August: Sekt- und Häppchenverkauf bei der Weinbergshäuschenwanderung. Im September: Flohmarkt mit kleinem Herbstfest. Im Oktober: tatkräftige Unterstützung des Festes zur Neu-Einweihung des renovierten DGH. Im Dezember: Adventstreffen. Gesamtsumme der Spenden aus Aktionen des Bürgertreffens zugunsten des DGH: 5.000,- Euro!
  • 2008 und 2009: Jahreskalender von Margit Dörr mit Fotos aus Hohen-Sülzen. Die Herstellung wird durch Spenden unterstützt. Verkauf u.a. bei den Adventstreffen. Erlös: für die Renovierung des DGH.
  • Seit Herbst 2008: THEMENABENDE im Rathaus: bisher ein Türkischer Abend (mit Literatur über die Türkei), ein Mundart-Rheinhessen-Abend (u.a. mit Frau I. Blasius), zwei Japan-Abende (Reiseberichte von Mario Ellinghausen), eine Wanderung und ein Abend zum Jakobspilgerweg (mit »Pilgern« aus Hohen-Sülzen: u.a. Margret Erber, Sieglinde Hoffmann, Marianne und Monika Eymann), ein Indien-Abend (mit Lothar Steiger und Barbara Steiger.) Weitere Themenabende (z.B. zu China) sind vorgeschlagen.
  • Mai 2008: RHEINHESSEN-ABEND mit Volker Gallé, im Weingut Schlegel, auf Einladung des Bürgertreffens.
  • Mai 2007: Eröffnung der Rathaus-Bibliothek mit einem kleinen Fest, mit Kaffee, Kuchen und Musik, auch als Treffpunkt im Ort. (Die Einrichtung der Bücherei war ein Erfolg! Die Nachfrage nach Büchern, DVDs etc. ist leider nur bescheiden.) Öffnungszeiten: an jedem ersten Montag von 18.00h-19.30h.
  • Seit Herbst 2007: mehrere FLOHMÄRKTE mit Kaffee und Kuchen oder als »kleines Herbstfest«, mit Zwiebelkuchen und Neuem Wein (von Winzern im Ort gespendet). Erlös: für das DGH.
  • Seit Dezember 2007: ADVENTSTREFFEN auf dem Rathausplatz. Mit Beteiligung z.B. des Kindergartens: angeboten werden Glühwein und Suppe, Brezeln oder Waffeln. Manchmal gab‘s Musik im Rahmenprogramm; die Fenster des Ratssaals werden, jeden Sonntag ein Fenster mehr, adventlich geschmückt. Im Erdgeschoß-Fenster: eine Weihnachtskrippe oder Weihnachtsbäckerei (Irene Klingmann) . Der Reinerlös der auch bei Kälte sehr gut besuchten Adventstreffen war für das DGH bzw. den Kindergarten.
  • Seit 2007, Anfang Januar: BÜRGERTREFFEN zum NEUEN JAHR. Mit Sekt und Knabbereien, Jahresrückblick und Gesprächen über Projekte im Ort. Speziell: Begrüßung von Neubürgern!
  • Juni 2006: eine Fotoausstellung zur Ortsgeschichte im Rathaus (aktiv dabei waren u.a. Kurt Görisch, das Ehepaar Wilde, Zoltan Olajos, Anton Ziegler, Hans Ihrig: außerdem eine Puppenstuben-Ausstellung, bestückt und gestaltet von Irene Klingmann und Gunda Spanier.)
  • Juli 2006:Großes RATHAUSFEST, auf dem Rathausplatz zur Feier der Rathaus-Renovierung 2006 und 100 Jahre vorher. Mit Beteiligung des Kindergartens (u.a. Auftritt als Silzer Frösche), einer Bläsergruppe (Leitung: Gisela Sedlak), einem Vortrag zur Geschichte der Region (Rainer Wilde), mit historischen Spielszenen (Vera Panhoff: Römerzeit, Lutherzeit, Epoche der französischen Revolution und 1906), mit Ehrengästen aus der Region und mit Gästen aus dem befreundeten Dorf Maron in Lothringen.
  • Ab Herbst 2006: erst 14tägig, dann monatlich immer um 19h an jedem zweiten Freitag im Monat Bürgertreffen im Rathaus. U.a. Büchersammlung und Regalbau (Görisch, Ihrig, Stiegler) zum Aufbau einer Bücherei.

Was ist für die Zukunft geplant?

  • Die Kontakte im Ort weiter fördern, durch Projekte und Feste
  • Informationen noch besser zugänglich machen, auch im Internet
  • uns mit der Ortsgeschichte befassen (u.a. die »Ortschronisten« Rainer Wilde und Klaus Nasterlack unterstützen) oder auch zu »Babbelowenden« einladen, ins Rathaus oder ins DGH
  • weitere Themenabende veranstalten (z.B. zu Literatur und sozialen Themen, zur Orts- und Regionalgeschichte)
  • die Rathausbücherei attraktiver und einladender machen

Und Vieles andere, vielleicht auch mit I h r e n Ideen und I h r e r Mitwirkung!


» Startseite > Veranstaltungskalender > Übernachtung >  Gästehaus im Weingut Blasius

| Gästehaus im Weingut Blasius

Ausstattung: 1 Einzelzimmer und 2 Doppelzimmer mit TV, Telefon, Internet, Kühlschrank, Aufenthaltsraum, Parkplatz

Familie Blasius
Bahnhofstraße 25
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 377
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www.blasius-weine.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Übernachtung >  Gästehaus Maurer

| Gästehaus Maurer

Gästerhaus Mauerer - Ansicht Zimmer

Ausstattung: 2 Einzelzimmer, 11 Doppelzimmer und 1 Ferienwohnung mit TV, Internet, Kochmöglichkeit, Kühlschrank, Gartennutzung, Parkplatz, Wohnmobil-Abstellplatz, Fahrservice, kostenloser Fahrradverleih

Familie Maurer
Offsteiner Straße 15
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 8421
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www.gaestehausmaurer.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Übernachtung >  Weingut & Gästehaus Nettelbeck

| Weingut & Gästehaus Nettelbeck

Gästehaus Nettelbeck - Ansicht Zimmer

Ausstattung: 9 Zimmer mit TV, W-Lan, Kochmöglichkeit, Kühlschrank, Aufenthaltsraum, Gartennutzung, Terrasse, Parkplatz, Wohnmobil-Abstellplatz, Tiere nicht erwünscht

Familie Schneider
Hof Nettelbeck 1
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 312
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www.weingut-nettelbeck.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Übernachtung >  Ferienwohnung Rosinahof

| Ferienwohnung Rosinahof

Bild der Ferienwohnung

Ausstattung: 1 Ferienwohnung für 2 bis 4 Personen mit 2 Betten plus Schlafcouch, Pantry-Küche, Kühlschrank, Balkon und eigenem Innenhof mit Grill.
Einkaufsservice für Radtouristen, Tiere auf Anfrage. Fewo ist nicht barrierefrei.

Familie Kloster
Bahnhofstraße 2
67591 Hohen-Sülzen

T 0171 1477026
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» Startseite > Veranstaltungskalender > Gastronomie >  Laininger Hof

| Laininger Hof

Logo Dorfkneipe Laininger HofDie Dorfschänke in Hohen-Sülzen.
Im Frühjahr 2010 wurde der Laininger Hof in den liebevoll restaurierten Räumen eines kleinen Bauernhauses eröffnet.

Mitten im Ortskern von Hohen-Sülzen - und damit direkt am Barbarossa-Randwanderweg - gelegen hat sich der LainingerHof inzwischen zum Treffpunkt für Hohen-Sülzen und die Nachbargemeinden entwickelt.

Das Angebot reicht von Faß-Bier über eine Auswahl Hohen-Sülzener Weine bis hin zu kleinen Gerichten wie »Handkäs´ mit Musik« oder »Spundekäs’«.
Gelegentliche Menü-Abende mit wechselnden Gerichten und Live-Konzerte runden das Anebot ab.

In den Sommermonaten lädt der schattige Biergarten zusätzlich zum Verweilen ein.
Der LainingerHof ist nur am Wochenende geöffnet: Freitags und samstags ab 19.30 Uhr.

Bahnhofstraße 18
T 06243 907688

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» Startseite > Veranstaltungskalender > Weingüter >  Weingut Battenfeld Spanier

| Weingut Battenfeld Spanier

BattenfeldSpanier, eine Marke der Weingut Carolin Spanier-Gillot & H.O. Spanier GbR

Bahnhofstr. 33
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 906515
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Weinverkauf im Weingut Kühling-Gillot, Oelmühlstrasse 25, 55294 Bodenheim
Mo - Fr von 9 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr | Sa 10 - 14 Uhr

www.battenfeld-spanier.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Weingüter >  Weingut Blasius

| Weingut Blasius

Ökologisches Weingut und Gästehaus

Wir bieten Gästezimmer und Weinproben im Weinberg auf Anfrage

Bahnhofstraße 25
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 377
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)

www.blasius-weine.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Weingüter >  Weingut Müller & Söhne

| Weingut Müller & Söhne

Weinproben (bis zu 60 Personen) im alten Weinprobierzimmer, Hoffeste

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr

Bergstr. 9
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 8922
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)


» Startseite > Veranstaltungskalender > Weingüter >  Weingut Nettelbeck

| Weingut Nettelbeck

Das Weingut Nettelbeck wird von Jutta Schneider und ihrer Familie bewirtschaftet. Es ist das älteste Weingut in Hohen-Sülzen und existiert nachweislich seit 1782.

Wir bieten Gästezimmer und Feierlichkeiten mit gastronomischem Angebot sowie Weinproben (bis 80 Personen)

Hoffeste am 4. Wochenende im Juli zur Hohen-Sülzer Kerb und am darauffolgenden Wochenende zur Nachkerwe, ‘Lange Nacht der Weine’ und
‘Hohen-Sülzer Weinbergshäuschenwanderung’ im August

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9 - 18 Uhr oder auf Anfrage

Hof Nettelbeck 1 (außerhalb in Richtung Offstein)
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 312
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)

www.weingut-nettelbeck.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Weingüter >  Weingut Vollmer

| Weingut Vollmer

Weinproben mit Essen (bis zu 50 Personen), Planwagenfahrten
Öffnungszeiten: Mo - Sa von 8 - 18 Uhr, So von 8 - 12 Uhr oder nach Absprache

Querstr. 15
67591 Hohen-Sülzen

T 06243 430
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)

www.vollmerwein.de


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Barbarossa-Radweg

| Barbarossa-Radweg

Schild Barbarossa RadwegDer Barbarossaradweg ist ein touristischer Radweg und wurde 2008 durchgängig in beiden Richtungen neu beschildert. Namensgeber für diesen Radweg ist Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, der die Geschichte der heutigen Pfalz im 12. Jahrhundert maßgeblich beeinflusste.

Die Idee für diese Radstrecke war, dem Radtouristen eine Ost-West-Querung durch die Pfalz anzubieten, bei der die typischen Landschaftsbilder der Pfalz durchfahren werden.

Er führt von Worms am Rhein zunächst durch die von Landwirtschaft geprägte Rheinebene bis an die Deutsche Weinstraße mit ihren Weinbergen und den malerischen Weinorten. Im weiteren Verlauf wird ein Teil des Pfälzer Waldes durchquert, um schließlich an Kaiserslautern vorbei nach Glan-Münchweiler an den Glan-Blies-Radweg zu gelangen.

Quelle: http://www.radreise-wiki.de/Barbarossaradweg

Das Routenlogo stellt den stilisierten Kaiser Barbarossa dar. Als Vorlage diente die Plastik über dem Nordportal des Wormser Doms.

Streckeninfo:

Länge: ca. 90 km
Höhenmeter: 800m hinauf, 920m hinab
Anforderungen: mittel, einige Steigungen, für kleinere Kinder ungeeignet

Barbarossa Radweg mit Höhenprofil und ausführlicher Beschreibung (deutsch - englisch)

Weitere Informationen:


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Rundweg Hohen-Sülzen - Bockenheim - Zell - Monsheim

| Rundweg Hohen-Sülzen - Bockenheim - Zell - Monsheim

Dieser Rundkurs hat eine Länge von ca. 25 km und führt über die Panoramastraße im Zellertal.

Verlauf: Offstein - Obrigheim - Bockenheim - zum Tor der deutschen Weinstraße - Wachenheim - Zell - Mölsheim (Panorama Straße, toller Ausblick ins Zellertal) - Höhepunkt: Denkmal für die Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg) - Wachenheim - Monsheim (Strecke führt über den Vogellehrpfad) - Hohen-Sülzen

Eine schöne Strecke für Mountainbikes.

Streckeninfo:

Höhendifferenz: 131 Meter (113m bis 244m)
Gesamtanstieg: 234 Meter
Gesamtabstieg: 235 Meter

Weitere Informationen zur Strecke bei GPSies

Mit freundlicher Genehmigung der Touristinfo der Verbandsgemeinde Monsheim


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Rundweg Hohen-Sülzen - Worms - Eich - Westhofen

| Rundweg Hohen-Sülzen - Worms - Eich - Westhofen

Dieser Rundkurs hat eine Länge von 65 km und führt durch die Rheinebene.

Verlauf: Hohen-Sülzen - Worms - Osthofen - Eich - Alsheim - Osthofen - Westhofen - Hohen-Sülzen

Die Strecke ist für Rennräder geeignet.

Streckeninfo:

Höhendifferenz: 92 Meter (86m bis 178m)
Gesamtanstieg: 215 Meter
Gesamtabstieg: 213 Meter

Weitere Informationen zur Strecke bei GPSies

Mit freundlicher Genehmigung der Touristinfo der Verbandsgemeinde Monsheim


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Rundweg Hohen-Sülzen - Dreisen - Zellertal

| Rundweg Hohen-Sülzen - Dreisen - Zellertal

Dieser Rundkurs hat eine Länge von ca. 45 km und führt durch das sehenswerte Zellertal.

Verlauf: Hohen-Sülzen - Eisbachtal - Göllheim - Dreisen - Zellertal - Monsheim - Hohen-Sülzen

Die Strecke ist für Rennräder geeignet.

Streckeninfo:

Höhendifferenz: 144 Meter (123 Meter bis 267 Meter)
Gesamtanstieg: 260 Meter
Gesamtabstieg: 254 Meter

Weitere Informationen zur Strecke bei GPSies

Mit freundlicher Genehmigung der Touristinfo der Verbandsgemeinde Monsheim


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Lindemannsruh

| Lindemannsruh

Dieser Rundkurs mit einer Länge von gut 63km führt von Hohen-Sülzen über Dirmstein, Altleiningen, der Klosterschänke Höningen zum Forsthaus Lindemannsruh.

Nach einer flotten Abfahrt hinunter nach Leistadt fährt man über Weisenheim am Berg weiter nach Kirchheim an der Weinstraße, um dann über Großkarlbach den gleichen Weg wie auf der Hintour zurück zu legen.

Die Strecke ist für Rennräder geeignet.

Streckeninfo:

Höhendifferenz: 385 Meter (104m bis 489m)
Gesamtanstieg: 692 Meter
Gesamtabstieg: 692 Meter

Weitere Informationen zur Strecke bei GPSies

Mit freundlicher Genehmigung der Touristinfo der Verbandsgemeinde Monsheim


» Startseite > Veranstaltungskalender > Rad und Wanderwege >  Rundweg nach Worms zum Rhein

| Rundweg nach Worms zum Rhein

Dieser Rundkurs hat eine Länge von ca. 34 km und führt entlang der Pfrimm nach Worms, durch die Stadt und weiter zum Rhein.

Der Rückweg führt über Horchheim, Wiesoppenheim, Heppenheim und Offstein.

Diese Strecke eignet sich sehr gut für Familientouren.

Streckeninfo:

Höhendifferenz: 82 Meter (91m bis 173m)
Gesamtanstieg: 125 Meter
Gesamtabstieg: 125 Meter

Weitere Informationen zur Strecke bei GPSies

Mit freundlicher Genehmigung der Touristinfo der Verbandsgemeinde Monsheim


» Startseite > Veranstaltungskalender > Sehenswürdigkeiten >  Das Kriegerdenkmal

| Das Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal in Hohen-Sülzen wurde am 2.07.1893 enthüllt und stand ehemals an der Ecke Wallstraße / Bahnhofstraße.

Nach dem gewonnenen Krieg gegen die Franzosen 1870/71 und der erfolgten Gründung des Deutschen Reichs - der Kaiser wurde im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen - wurde in vielen deutschen Dörfern ein Denkmal errichtet, so auch in Hohen-Sülzen.

Unser Denkmal steht neben dem Naturdenkmal der 1872 gesetzten Friedenseiche, einer Zerreiche und stellt die Germania dar.

Folgende Aufschriften sind auf dem Stein:

Vorderseite:
Mit Gott für Kaiser u. Reich

Rückseite:
Den Verstorbenen zum Gedächtnis
Den Lebenden zur Anerkennung
Den Nachkommen zur Nacheiferung
Aus freiwilligen Gaben
den Kriegern gewidmet von den Bürgern
der Gemeinde
HOHENSÜLZEN

Rechte Seite:
An den Kämpfen der Jahre 1848-49
haben aus hiesiger Gemeinde teilgenommen
Lott, Jacob
Vollmer, Philipp
Umstadt, Christoph
Linke Seite:
An den ruhmvollen Kämpfen
gegen Frankreich 1870-71 nahmen aus der
Gemeinde Hohen-Sülzen teil
Umstadt, Christoph gefallen in Gravelotte 18. Aug. 1870
* Goldschmidt, Leonh. im Lazar. Saarbr. 30. Dez. 1870
Meng, Philipp im Gr. Hess. 2 Reiter Rgt.
Stamm, Conr. Gefr. Hess. 2 Reiter Rgt.
Ewald, Phil. Gefr. Hess. 2 Reiter Rgt.
* Stamm, Phil. Musk. im Gr. Hess. 4 Inf. Rgt.
* Kring, Christoph Musk. im Gr. Hess. 4 Inf. Rgt.
* Breyvogel, Michael Musk. im Gr. Hess. 4 Inf. Rgt.
* Trumpler, Joh. Musk. im Gr. Hess. 4 Inf. Rgt.
* Spanier, Leonh. Jäger im 2 Jäger Bat.
* Trumpler, Phil. Bedienungskanonier

Die mit (*) bez. Mannschaften haben auch 1866 mitgekämpft

1848-49 Deutsche Revolution
mit dem Ziel der Schaffung eines demokratisch verfassten, einheitlichen deutschen Nationalstaats

1866 Deutscher Krieg
Die Österreichische Nordarmee hat mit den Königreichen Bayern, Sachsen, Württemberg sowie den Großherzogtümern Baden und Hessen und einigen mehr gegen die Preußische Armee und deren Verbündete gekämpft. Die Entscheidungsschlacht zugunsten der Preußen war am 3. Juli 1866 in Königgrätz (Tschechisch Hradec Kralove).

Stand 08/2011 | Klaus Nasterlack


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| Weinüberfluss im Jahr 1936

In vielen deutschen Weinorten gab es einen Überfluss an eingelagertem Wein von 1934 und 1935, der nur schwer vermarktet werden konnte.

Deshalb richtete der Berliner Wirtschaftsrat im Jahr 1936 die Aufforderung an Ortschaften mit über 10.000 Einwohnern, Weinpatenschaften einzurichten, um eine jahrelange bestehende Notlage der Winzer abzumildern. Alleine in Hohensülzen lagerten zu diesem Zeitpunkt über 200.000 Liter Wein!

Der Viernheimer Gemeinderat beschloss am 18.07.1936 eine Wein-Werbewoche für Hohensülzer Wein unter der Devise »Fest der deutschen Traube« zu organisieren.
Ein Festprogramm wurde aufgestellt und es gab zu Beginn der Festwoche einen Fackelzug, an dem sich alle Vereine beteiligten. Die Begrüßung der Hohensülzer Abordnung wurde ebenfalls sehr festlich gestaltet. In mehreren Autos und zwei mit Trauben- und Rebengewinden verzierten, von Pferden gezogenen Rollen, auf denen ein großes Weinfass und Bütten voll handverlesener Trauben standen, fuhr man durch die Stadt zum Bahnhof der Reichsbahn. Dort begrüßte der Bürgermeister besonders herzlich die Gäste aus Rheinhessen und erhielt hierfür den Ehrentrunk aus einem silbernen Pokal. Anschließend wurde die Nationalhymne gesungen. Alle Anwesenden durften zunächst kostenlos Wein trinken. Kinder erhielten süße Trauben.

In den Gaststätten setzte nun ein durchgängiger Hochbetrieb ein, das Viertel Wein kostete nämlich nur 20 Reichspfennige.
Die Veranstaltung ging vom 19.-27. September 1936. In diesem Zeitraum wurde die unübertroffene Rekordleistung von 25.000 Liter Wein verkonsumiert. Die gleiche Menge wurde übrigens im Folgejahr 1937 erneut vertilgt.

Postkarte aus Viernheim von 1936, verschickt an die Gastwirtschaft Duft in Hohen-Sülzen

Postkarte aus Viernheim von 1936, verschickt an die Gastwirtschaft Duft in Hohen-Sülzen

Links vor dem Wagen stehend: Bernhard Lenz 1902-1978
Auf dem Wagen v.l.n.r.: Jakob Eymann 1910-1992, Margot Schellenschläger (verh. Glas) 1920-2001, Anna Ritter, geb. Steckenreiter (1919-2016)

Stand 03/2016 | Klaus Nasterlack


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| Weinbau in Hohen-Sülzen

Im ersten vorhandenen Dokument über unseren Ort aus dem Jahr 766 wird schon der Weinbau erwähnt. Ucbertus schenkt dem Kloster Lorsch Ackerland und einen Weinberg. Vermutlich gab es schon hunderte Jahre vorher, während der Römerzeit Weinbau.

In der Flur »Weil« befand sich bis in das 4. Jahrhundert, möglicherweise auch noch danach, eine Villa Rustika. Nahe der Römerstraße von Speyer nach Worms gab es diese kleine römische Siedlung, das ist durch einige Funde belegt. Die Mutmaßung, es habe an gleicher Stelle ein Mönchskloster »Auf der Weil« mit großen Weinanbauflächen im 16. Jahrhundert gegeben, hält sich seit Generationen im Ort. Bei GF Gropp gibt es den einzigen unsicheren Hinweis darauf, der ist aber weder durch Urkunden, noch durch andere Literatur und Funde bestätigt.

Der Weinbau in unserem Dorf soll im 16. Jahrhundert durch zwei vorhandene Klöster zu besonderer Blüte gebracht worden sein. Die Weinanbauflächen mussten aber wegen immer wiederkehrender schwerer Fröste auf Südlagen verlegt werden.
Traditionell wurde Wein in Holzfässern gelagert, transportiert und gehandelt. Erst in den 1930er Jahren gab es Flaschenwein im Ort. Die ersten Abfüller waren die Weingüter Nettelbeck und Duft. Während der Weinpatenschaft mit Viernheim 1936 wurde bereits ein Großteil des Weins in Flaschen verkauft.

14 Hektar Weinberge gab es 1906.
1925 beträgt die Weinanbaufläche unseres Dorfes ca. 16 Hektar. Der durchschnittliche Ertrag beträgt 300 Hektoliter Weiß- und 40 Hektoliter Rotwein. Die Hälfte des Ertrags wird als Maische nach auswärts verkauft.
Die Rebenerziehung erfolgte niedrig an Draht.

Die Lagen für Weißwein heißen im Ort »Geißenberg«, »Sonnberg«, »Taubertspfad«, »Zerrweg«, »Mittelweg«, »Kirchenstück«, »Grübelsteinchen« und »Mußkopf«.
Die Lagen für Rotwein heißen »Hasenloch«, »Grund« und »Auf dem Sand«.
Die Traubensorten sind zu je 40% Östreicher und Riesling, 14% Portugieser, ansonsten Traminer und Ruländer.

Bei einer Weinprobe im Jahr 1926 wurden neben verschiedenen Weinen der Region 1921er Hohensülzer Zerrweg und 1925er Hohensülzer Grund ausgeschenkt.
»Sonnenberg«, »Zellerweg«, »Geisberg«, »Kirchenstück« und »Alte Hohl« werden Weinlagen 1953 im Ort benannt.

Im 20ten Jahrhundert gab es im Ort neben einigen Vollerwerbswinzern eine Reihe von Nebenerwerbsweinbauern, die ebenfalls Flaschenwein produzierten. Andere brachten die Lese in die Winzergenossenschaft der Verbandsgemeinde (VG) Monsheim ein.

Im Jahr 2015 gab es noch 7 Vollerwerbswinzer im Ort, die eine Weinbaufläche von insgesamt 160 Hektar bewirtschafteten.
Die heutigen Weinlagen heißen »Kirchenstück«, »Domblick« und »Sonnenberg«.

Stand 03/2016 | Klaus Nasterlack


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