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Die Ortsgemeinde Hohen-Sülzen gehört zur Verbandsgemeinde Monsheim.

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Weindorf Hohen-Sülzen

Juedischer Grabstein von Julius KleinDas Dorf liegt 10 km westlich von Worms im südlichen Wonnegau in geschützter Lage am Südhang des ‘Sülzer Riedels’.

Seine z. Zt. 650 Einwohner arbeiten vorwiegend außerhalb. Es gibt noch sechs Weinbaubetriebe. Auf den Weinbau verweist auch die Rebe im Schildhaupt des Hohen-Sülzer Wappens. Das Rad auf blauem Grund erinnert an die Zeit, in welcher der Ort zur Grafschaft Falkenstein gehört hat. Die Rauten auf der rechten Seite stammen von einem alten Gerichtssiegel, wahrscheinlich eine symbolische Darstellung von Salzkristallen, die auf eine Mineralquelle verweisen.

Der Name ‘Sulzheim’ taucht erstmals 766 n. Chr. im Lorscher Kodex auf, als dem Kloster in dieser Gemarkung eine Schenkung gemacht wurde. Weitere Schreibweisen waren 1141
‘Sulza’ , 1266 ‘Horsulzen’ und erstmals 1780 auf einer Glocke ‘Hohen-Sülzen’.

‘Hohen’ kommt von der fränkischen Silbe ‘hor’ und bedeutet Morast. ‘Sülze’ weist auf Salzwasser hin. Wahrscheinlich gab es hier eine Mineralquelle.

Das im 16. Jahrhundert erbaute Rathaus wurde letztmalig 2002 renoviert und ist in einem guten Zustand. Die Kirche oberhalb des alten Ortes in einer befestigungsartigen Anlage gelegen wurde erstmals 1140 erwähnt. Beide Konfessionen nutzen die Kirche simultan. Nach der Einweihung der katholischen Kirche im Jahre 1952 erfolgte die Auflösung des Simultaneums.

Dionysos-Flasche Die Gegend um Hohen-Sülzen ist Altsiedelland und nachweislich seit der Bronzezeit besiedelt. Während der Römerzeit - von etwa 50 v. Chr. - gab es hier eine römische Villa mit Nebenbetrieben von beträchtlichem Ausmaß. Zwei römische Sarkophage mit einem Diatretglas und fünf weiteren kostbaren Gläsern wurden 1869 in einer Tongrube gefunden. Es war eine der bedeutendsten Funde römischer Gläser auf deutschem Boden aus spätrömischer Zeit., von dem nur noch die 42 cm hohe Dionysos-Flasche erhalten geblieben ist, heute ein Prunkstück der Gläsersammlung des Mainzer Landesmuseums.
Seit Anfang des 5. Jahrhundert n.Chr. wurde Hohen-Sülzen von verschiedenen fränkischen Adelsgeschlechtern verwaltet, zuletzt von den Bolandern.

1253 kommt Hohen-Sülzen zur Grafschaft Falkenstein.

1723 erlöscht diese Linie und die Grafschaft fiel an den Lehensherrn Leopold von Lothringen. Dessen Sohn Franz heiratete Maria Theresia und damit wurde Hohen-Sülzen unmittelbar österreichisch. Daher die damals übliche Bezeichnung ‘das kaiserliche Hohen-Sülzen’.

1797 endete diese Zeit durch die Besetzung durch französische Revolutionstruppen. Frankreich machte den Rhein zur Grenze.

1816 durch den Wiener Kongress ging das Dorf an Hessen-Darmstadt.

1947 kam es zu dem neugegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.

1969 gab es eine Gebietsreform durch die Hohen-Sülzen Teil der Verbandsgemeinde Monsheim wurde.


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