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Die Ortsgemeinde Hohen-Sülzen gehört zur Verbandsgemeinde Monsheim.

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Vereine in Hohen-Sülzen

Die Auflistung der Vereine erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.

Bauernverein e.V.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr e.V.

Freundschaftsverein Hohen-Sülzen - Maron

Geflügelzuchtverein 1975 Hohen-Sülzen e.V.

Interessengemeinschaft Hohen-Sülzer Winzer

Landfrauen e.V.

Turn- und Sportverein Hohen-Sülzen e.V.

Verschönerungsverein 1974 e.V.

Wir haben für Sie eine Übersicht der Ansprechpartner in den Vereinen, bei den Parteien und Initiativen zusammengestellt. Zudem erhalten Sie eine Information zu den regelmäßigen Treffen und Aktivitäten.


Vereine

Ein Vereinsleben in Hohen-Sülzen ist erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts belegbar. Auszug aus der evangelischen Kirchenchronik: »In Hohen- Sülzen, wo von dem Jahr 1848 her ein so guter demokratischer Verein bestand, welcher weltliche und geistliche Autorität untergrub ___«.

Nach der gescheiterten Deutschen Revolution 1848/49 war dieser Verein sicherlich verboten.

Der heute noch bestehende Turn- und Sportverein wurde erstmals im Jahr 1861 gegründet, in der evangelischen Chronik steht hierzu folgendes: »In diesem Frühjahr bildete sich dahier ein Turnverein. Er zählt gegen 30 Jünglinge und einige junge Männer zu Mitgliedern (das waren die Verheirateten Gomer, Groß, beide Sitzler, Bauer (Hensel) und der Schullehrer Emmert). Die aktiven Mitglieder tragen Turnanzüge von Linnen und ein schwarz-roth-goldenes Band als Zeichen, dass die Idee eines geeinigten deutschen Vaterlands sie durchdringt«.

Nach dem 1. Weltkrieg kam das Vereinsleben im Ort völlig zum Erliegen.

Am Neugründungstag des TUS, am 7. August 1921, kamen im Gasthaus Stamm 19 Einwohner zusammen, welche zur Unterschrift bereit waren. Jakob Bohlander, Heinrich Breyvogel II., Jakob Mayer, Johann Mosis, Philipp Müller, Eugen Neis, Jakob Neis, Philipp Orth, Fritz Resch, Heinrich Schmidt, Wilhelm Schmidt, Johann Schmitt IV., Reinhard Schneider, Wilhelm Schneider, Georg Stamm, Konrad Stamm, Otto Stamm, Philipp Vollmer und Philipp Walldorf. Der Erste Vorsitzende war Philipp Orth.
§ 2 der Satzungen lautet: »Zweck des Vereins ist die Förderung des Deutschen Turnens, als eines Mittels zur körperlichen und sittlichen Kräftigung, sowie die Pflege Deutschen Volksbewußtseins, unter Ausschluß aller religiösen und politischen Parteibestrebungen.«

1925 gab es im Ort ein großes Turnfest mit Fahnenweihe.
Unser TUS hat sich bis zum heutigen Tag gehalten. Unter seinem Dach gab oder gibt es neben den verschiedenen Turnabteilungen verschiedene weitere Abteilungen, wie z. B. seit 1981 die Modellflieger, eine Wanderabteilung seit 1985, eine Tischtennisabteilung ab 1989, Prellballer ab 1975. Die Abteilung Singkreis wurde bereits 1980 gegründet. Zum TUS gehörte vermutlich schon seit den 1920er-Jahren auch ein Spielmannszug, der sich aus Mitgliedern des TUS, des Kriegervereins und der Feuerwehr zusammensetzte.

1863 wird in einem Brief an den Auswanderer Meng in Neuseeland bereits ein bestehender Leseverein erwähnt. Die Mitglieder Christoph Schiffmann, Jerpeter und Jacob Ewald werden vom Verein ausgeschlossen, weil sie ihren Halbjahresbeitrag nicht bezahlt haben. Neue Mitglieder wurden in diesem Jahr Georg Weis, Peter Vollmer, Isaak Leonhard und David Goldschmitt.

Ein Gustav-Adolf-Verein wurde 1863 wieder ins Leben gerufen. Der Verein war ein evangelisches Hilfswerk und arbeitete eingedenk des apostolischen Wortes »Galater 6,10«: Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen, zum Zweck, den kirchlichen Bedürfnissen solcher Glaubensgenossen in und außer Deutschland, welche in ihrem eignen Vaterland ausreichende Hilfe nicht finden können, nach Kräften Abhilfe zu leisten.
1864 gab es die Neugründung eines Gesangvereins.

Im Dreikaiserjahr 1888 haben Kriegsteilnehmer des »Deutschen Krieges« von 1866 und des Krieges 1870/71 einen Kriegerverein gegründet. Die Vereinsmitglieder haben für die Schaffung unseres Kriegerdenkmals an der Friedenseiche gesorgt, das ehemals an der Ecke Bahnhofstraße/Wallstraße stand und 1893 enthüllt wurde.

1896 kam es zur Gründung eines Kirchen-Gesangvereins seitens der Evangelischen im Ort.

Ein 1920 gegründeter Bürgerverein hat in seiner Satzung unter § 1 stehen: »Der Verein hat den Zweck, durch geselliges Zusammensein, zwanglose Unterhaltungen und eventuell zu veranstaltende Ausflüge die Gemütlichkeit zu fördern; ferner durch Gelegenheit gediegener Schriften und Ausleihen von Büchern aus der Bibliothek die Volksbildung zu heben.«

Der Bauernverein wurde im Jahr 1948 gegründet, um die bestehenden Probleme in der Nachkriegszeit gemeinsam besser bewältigen zu können. Damals gab es 34 landwirtschaftliche Betriebe, die teils im Vollerwerb, aber auch im Nebenerwerb arbeiteten. Die Mitgliederliste im Gründungsjahr umfasste 31 Mitglieder, Bürgermeister Georg Schmitt war der Vorsitzende des Vereins. Der Bauernverein existiert heute noch. Vorläufer des Bauernvereins im Ort waren Genossenschaften. Es gab spätestens seit ca. 1910 eine Spar- und Darlehenskasse und eine Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft.

Ausflug des Hohen-Sülzer Bauernvereins zur Firma Lanz in Mannheim 1956

Ausflug Bauernverein Hohen-Sülzen zur Firma Lanz in Mannheim 1956

Erste Reihe unten, von links nach rechts: Heinrich Weiler (Abenheim), Philipp Vollmer, Helmut Ewald, Anna Ewald, Mathilde Quirin geb. Obenauer, Loni Vollmer geb. Hemer, Anita Dorbert (Dehm), Rita Vollmer, Ilona Vollmer (Ersing), Unbekannt (Mitarbeiter von Lanz)

Zweite Reihe v. l.: Unbekannt, Gustav Schneider, Rudolf Quirin, Georg Dorbert, Johann Schneider, Josef Kathan, Helmut Martin, Georg Keidel, Willi Fuhry, Heinrich Schneider.

Dritte Reihe v. l.: Erich Eberhard, Ernst Keidel, Bernhard Lenz, Johann Schiffmann, Hugo Fischer, Eugen Fink, Philipp Spielmann, Wilhelm Obenauer, Karl Franzreb, Georg Schmitt

Vierte Reihe v. l.: Erwin Corell, Georg Obenauer, Jakob Eymann, Fritz Mundorf, Alfred Stamm, Kurt Umstadt, Philipp Spanier, Willi Steckenreiter, Armin Müller, Heinrich Vollmer, Anton Stiegler, Heinrich (Heinz) Schröder (Offstein)


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